Samstag, 15. Oktober 2011

Minerva auf der Frankfurter Buchmesse

Hallo Ihr Lieben,

Vom 12. bis 15. Oktober 2011 fand in Frankfurt am Main die Deutsche Buchmesse statt. Der Fokus war dieses Jahr „Island“. Natürlich ließen wir uns es nicht nehmen, diese Messe zu besuchen.








Der Droemer Knaur Verlag hatte mich dazu eingeladen. Bine und Zerocool waren mit von der Partie. Im Vorfeld hatte ich mit dem Verlag mehrere Interviewtermine mit Autoren vereinbart.


In den Messehallen fanden wie jedes Jahr zahlreiche Events statt. Am Stand des Droemer Knaur Verlages wurden Lesungen abgehalten und im Catering unterhielt man sich zwanglos mit den dort anwesenden Autoren.






Dort traf ich Sabine Ebert, die Autorin der „Hebammen-Romane“.



Iny & Elmar Lorenz, die Eltern der „Wanderhure“.



Sowie Hülya Özkan, die ich bereits aus Dortmund von einer Lesung kannte. Sie stellte ihr Buch „Güle Güle Süperland“ vor.


 

Vor dem ersten Interviewtermin streiften wir durch die Hallen und sahen uns bei der Konkurrenz um.

Der erste Gesprächstermin sollte mit der jungen Autorin Lilly Lindner stattfinden. Lilly Lindner ist sechsundzwanzig Jahre und hat ihr eigenes grausames Lebensschicksal zu Papier gebracht. Der Termin musste leider ausfallen, da Lilly durch ihre Magersucht einen Schwächeanfall erlitt. Das Buch, das sie geschrieben hat trägt den Titel „SPLITTERFASERNACKT“.  


Als Mädchen im Alter von sechs Jahren regelmäßig vom Nachbarn vergewaltigt, vertraute sie sich ihren Eltern, die den Kinderschänder als netten Mann rühmten, nicht an, da sie vermutete, dass sie ihr keinen Glauben schenken würden. In schmerzlicher Weise für die kleine Lilly wurde der Missbrauch weder vom Vater noch von der Mutter bemerkt. Lilly beschloss zu hungern, um wenigstens ein kleines bisschen Macht über ihren geschundenen Körper zurückzuerhalten.

Lilly Lindner las aus ihrem Manuskript. Teilweise trug sie ihren Text sogar auswendig vor. Dabei ließ sie die Zuhörer an den tiefen Abgründen teilhaben, die ihre Seele schon in frühen Kindertagen zerbrechen ließen.
Lilly verarbeitete das Trauma ihres Lebens literarisch. Ihr auf 400 Seiten gekürztes Buch wird unter dem Titel „SPLITTERFASERNACKT“ vom Droemer Verlag publiziert.
Als Lilly Lindner ihre Erinnerungen mitteilte, geriet sie anfangs dabei ins Stocken; ihre Augen füllten sich mit Tränen. Nach einigen tiefen Atemzügen fand die junge Autorin ihre Fassung wieder und fuhr mit der Erzählung fort, die dann fließend ihre traurige Verzweiflung in brillante Literatur umwandelte.
Natürlich werdet Ihr mehr über dieses Schicksal in einer der Sendungen von „Radio Witch“ hören.


Mein erster Interviewpartner war dann die Autorin Gisela Heidenreich. Ihr neustes Werk trägt den Titel „Geliebter Täter-Ein Diplomat im Dienste der Endlösung“. Er war Verbindungsmann von Ribbentrop und Himmler – und die große Liebe ihrer Mutter. Er war nicht irgendwer. Er war Referatsleiter im Auswärtigen Amt. Er war beteiligt an der Ermordung von 350. 000 Juden und wurde nie dafür bestraft.
Das Interview, das ich mit ihr führte, könnt Ihr am Sonntag, den 16.Oktober 2011bei „Radio Witch“ hören.




„Mein wirst du bleiben“. Es schildert die Beziehung einer Tochter, die Macht über ihre Mutter haben möchte.  Durch einen Mord in der Nachbarschaft wird jedoch das erzwungene Idyll zerstört. Wie schon gesagt, davon auch mehr in einer der nächsten Sendungen.




Dann hatte ich das Glück den Grimme-Preisträger Friedrich Ani zum Interview bitten zu dürfen. Er hat seinen Helden Tabor Süden wieder recherchieren, observieren und aufklären lassen. Es geht um das Verschwinden eines Kindes. Titel des Buches „Süden und die Schlüsselkinder“.



Alle angesprochenen Bücher findet Ihr unter dem Link des Droemer Knaur Verlages.


Internet:

Droemer
http://www.droemer.de

Interview mit Lilly Lindner
http://www.droemer-knaur.de/magazin/Interview+mit+Lilly+Lindner.7776692.html



Eure 
Minerva

Sonntag, 9. Oktober 2011

Minerva und Alice Schwarzer

Hallo Ihr Lieben!



 Ein schöner Abend in Köln



Am Freitag dem 7. Oktober 2011 las Alice Schwarzer im Schauspielhaus zu Köln aus ihrem neuesten Werk „Lebenslauf“.
Das Schauspielhaus war stark besucht.

Der Saal füllte sich.  Auf der Bühne standen vor einem leuchtend roten Samtvorhang ein schwarzer Lederstuhl mit Chrombeinen und ein kleiner schwarzer Tisch, auf dem zwei Wasserflaschen und zwei Gläser standen. Die Beleuchtung, die auf die Szene fiel, ließ alles in silbrigem Licht erscheinen. Die Besucher konnten es kaum erwarten, Alice Schwarzer endlich zu sehen.

Um 20.00 Uhr war es dann soweit. Alice Schwarzer wurde durch den Chef des Schauspielhauses angekündigt und vorgestellt. Er verwies auf ihr Werk und stellte in den Raum, dass dieses Buch seinen Weg in die weite Welt angetreten hat. Geheimnisvoll versprach er den neugierigen Gästen, Alice Schwarzer in neuer Form kennenzulernen.
„Alice Schwarzer ist die Stimme der Frauen in Deutschland“, beschrieb er die Autorin. Bereits vor vierzig Jahren hatte sie ihren ersten Bestseller geschrieben. 1977 gründete sie die EMMA.
Alice Schwarzer betrat die Bühne und wurde mit großem Applaus empfangen. Sie war schlicht und elegant in schwarz gekleidet. Ihr blondes Haar leuchtete im Scheinwerferlicht. Um den Hals hatte eine außergewöhnliche strahlende, goldene Kette. Sie begrüßte das Publikum in liebenswerter Art und fing dann ohne weitere Umschweife zu lesen an.

Ihr Lesestil ist fließend, betont und deutlich. Es klingt, als ob Großmutter ein Märchen vorliest. Die Zuhörer lauschen gebannt ihren Worten. Sie beginnt mit ihrer Kindheit, ihrer Geburt im Jahre 1942, wobei sie sich als ungewolltes Kind bezeichnet. Einige Sätze aus ihrem Buch kommentiert sie zur Erheiterung mit trockenem, witzigem Humor, der die Zuhörer im Saal nicht nur einmal zum Lachen bringt. Sie sitzt auf ihrem Stuhl und während sie liest, wippt sie gemütlich mit ihrem rechten Fuß. Zwischendurch erklärt sie, dass das Lieblingsbuch ihrer Kindheit „Heidi“ von Johanna Spyri war. Das Kapitel aus Frankfurt hatte sie jedoch gestrichen, da sie dabei immer weinte.
Weiterhin erzählte sie, dass sie mit ihrer Großmutter, die von ihr „Mama“ genannt wurde, auf Streifzüge zum Holzklau ging. Ihre Mutter nannte die Autorin früher„ Mutti“.


Sie las immer weiter und unterbrach ihren Vortrag zwischendurch mit kleinen Erzählungen, die Sprünge überbrückten. Kleine Jokes lockerten das Ganze immer wieder auf. Die ganze Lesung war ein Genuss für das Publikum, das zwischendurch sogar applaudierte.
Als die Lesung beendet war, betrat die Journalistin Gisela Marx die Bühne, die u. a. dadurch bekannt ist, dass sie die Produktion der Fernsehserie „Richterin Barbara Salesch“ geführt hat.
Alice Schwarzer und Gisela Marx führten ein angeregtes Gespräch über vergangene Zeiten, die sie beide erlebten und zu Freundinne gemacht hatten. Gisela Marx las eine Rezension aus Wien vor, die das Buch „Lebenslauf“ in den höchsten Tönen lobte. Sie schloss sich den positiven Ausführungen an.

Nachdem dieses Gespräch beendet war, wurden beide vom Publikum mit großem Applaus belohnt. Alice Schwarzer ließ es sich nicht nehmen, im Foyer bei einer Flasche Wein ihre Bücher zu signieren und mit jedem ein Wort zu wechseln. Der Andrang war enorm und die Gesichter der Besucher strahlten glücklich.



Internet:

http://www.schauspielkoeln.de/


http://www.aliceschwarzer.de/

 Karikatur ©S&M










  ©Minerva


Eure
Minerva

Samstag, 8. Oktober 2011

Sabine Grimms Bericht über uns.

Die Schriftstellerin Sabine Grimm hat in der Ruhrstadtregion unter http://www.ruhrstadtregion.de/artikel/show?id=8334 folgenden Bericht über 
www.radio.witch.de und den Kaffe-Klatsch veröffentlicht. 

Minervas Kaffee-Klatsch und Radio-Witch im Internet
Lünen: Jeden Mittwoch und Sonntag von 18.00 - 20.00 Uhr geht die Lüner Moderatorin Petra Mellor als Minerva mit ihrer Internet-Radiosendung "Radio-Witch" auf Sendung. Immer wieder spannend sind die aktuellen Themen und die Interviews mit Prominenten. Den Zuhörern, als Teil der Sendung, werden über das Forum Kaffee-Klatsch Musikwünsche erfüllt.

Die Lüner Moderatorin Petra Mellor geht seit Juni 2011 zweimal pro Woche live von zuhause aus, im Internet mit „Radio Witch“ auf Sendung.

Um ihre Leidenschaft, das Radio, die Musik und den Kontakt zu netten Menschen zu pflegen, erhielt sie die Unterstützung ihrer Tochter Jasmin, die ihr ein eigenes Studio einrichtete.

Parallel dazu betreibt Petra Mellor ihr Internet-Forum „Kaffee-Klatsch“, in dem nicht nur die Zuhörer ihrer Radiosendung täglich miteinander ins Gespräch kommen können.


Bei Radio Witch führt Petra Mellor regelmäßig Interviews mit prominenten Persönlichkeiten. Jedes Mal werden aktuelle Themen behandelt. Der Zuhörer gestaltet die Sendung mit, indem er über das Forum die Möglichkeit hat, Musikwünsche zu äußern und Fragen zum Thema zu stellen.

Die Fans von „Radio Witch“ schätzen die persönliche Atmosphäre des Wohlfühlens während Minervas Sendung. Denn als „Minerva“ geht Petra Mellor mittwochs und sonntags von 18 bis 20 Uhr auf Sendung.

Mehr erfahren Sie unter:

http://www.derwesten.de/staedte/luenen/ ... 74022.html



Minerva im Internet:


http://www.radio-witch.de/


Minervas Blog:

http://minervas-blogger.blogspot.com/




Ich bedanke mich in Namen von "Radio-Witch" und dem "Kaffee-Klatsch" bei Sabine Grimm ganz herzlich.


Eure 
Minerva

Pressebericht vom 03.10.2011

Hallo Ihr Lieben,


die Presse hat mal einen großen Bericht über uns geschrieben. In der Westfälischen Rundschau vom 03.10.2011 wurde im Hauptteil auf Seite 2 über uns berichtet. Ganz Nordrhein Westfalen konnte nun über "Radio-Witch" lesen.


Ich glaube wir haben zusammen schon  eine Menge geschafft. 


Aber es liegt auch noch viel Arbeit vor uns. 

Wie ich Euch kenne werden wir alle gemeinsam durchstarten und erreichen was wir wollen.
Vielen Dank für Eure Hilfe.



Eure 
Minerva
(c)Minerva