Montag, 19. September 2011

Minerva und Otto Waalkes

Hallo Ihr Lieben,

OTTO war da!





Am 17. September 2011 gab sich Otto Waalkes
in Dortmund die Ehre. Er hatte für sich für seinen Auftritt ein ganz besonderes Ambiente ausgesucht. Das Konzerthaus in Dortmund. 


Die Bühne war mit allen Utensilien, die Otto für seine Jokes benötigte, ausgestattet. Gitarren, Trommeln, Ottos Sessel, der Tisch, an dem er immer den Pfarrer spielte, standen auf der Bühne herum. Über der Bühne hing ein leuchtend blaues Plakat mit rotem „Otto“-Schriftzug. So langsam erfüllte frohe Erwartung den Saal. Kurz bevor die Show begann, fing ein Spruchband an, zu laufen und kündigte in einer irren Sprache, die kaum jemand verstand, Otto an. Das Publikum lachte schallend über die Werbesprüche, die dort präsentiert wurden. Zum Beispiel: „Kaufen Sie bei Douglas! Erst schminken, dann stinken!“, oder „Schalke 04 wird Deutscher Meister 2099!“ 



Dann war es soweit: Die beiden großen Ottifanten, die Rüssel an Rüssel auf der Bühne standen, fuhren auseinander, so dass sich ein Tor öffnete und Otto auf der Bildfläche erschien.


Tosender Applaus der begeisterten Fans erfüllte den Saal, noch bevor Otto auch nur einen Mucks von sich gegeben hatte. Otto startete mit „Hallo Dortmund!“



Die Antwort folgte auf dem Fuß: „Hallo, Otto!“ Otto hatte sein Publikum fest im Griff. Jedem seiner Sätze folgte ein Begeisterungssturm. Otto spielte mit seinen Fans; jeder einzelne wurde ins Spiel mit einbezogen. Joke auf Joke folgte und der Saal tobte. Es passte alles. Jedes Wort war ein Treffer. Man merkte Otto an, dass er Vollprofi ist. Er verschwand hinter der Bühne. Das Licht ging aus. Die Spannung im Konzertsaal stieg. Als der Scheinwerferstrahl endlich wieder auf die Bühne geworfen wurde, stand dort im Lichtkegel Otto im blauen Glitzerjackett. 


Um auch die oberen Ränge zu begrüßen, benutzte er zwei weiße Flaggen, um sich auch mit den Gästen dort zu verständigen. Das Publikum brüllte vor lachen. Manche hielten sich nach Luft schnappend den Bauch, andere wiederum mussten heulen vor Vergnügen.

Otto selbst lachte und wandte sich um. Er präsentierte u. a. eine Neuauflage von „Robin Hood – Rächer der Witwen und Waisen“. Da Robin Hood inzwischen in die Jahre gekommen war, bewegte er sich mit einem Rollator fort. Sprechen war für ihn erst möglich, nachdem er sein Gebiss eingesetzt hatte. Die Szene war der allgemeine Brüller. Otto sang danach das Ottifantenlied und verteilte an die kleinen Kinder seine legendären Ottifanten.


Auch nach der Pause zeigte Otto dem begeisterten Publikum sein Repertoire, indem er den Reporter Harry Hirsch mit Cid aus Ice Age sprechen ließ. Des Weiteren tobte er im Zwergenmarsch über die Bühne.

Mit seiner Vorstellung hat Otto wieder einmal gezeigt, dass er der unverwechselbare Otto ist, den wir lieben.

Eure
Minerva

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