Sonntag, 17. Juli 2011

Die Presse ist auf uns aufmerksam geworden.

Hallo,

die Presse ist auf uns aufmerksam geworden. Seht Euch das mal an.

Radio-Witch In Eigenregie im Internet auf Sendung

Lünen, 15.07.2011, Carmen Thomaschewski


Lünen. Petra Mellors Leidenschaft ist das Radio. „Man lernt verborgene Orte und besondere Menschen kennen“, schwärmt die Lünerin. Kurzerhand hatte sie entschlossen, selbst auf Sendung zu gehen. Gemeinsam mit ihrer Tochter Jasmin baute sie im Internet das „Radio-Witch“ auf, richtete sich ein Studio ein und sendet seit Juni zweimal in der Woche live von Zuhause aus. Außerdem unterhält sie ein Internet-Forum, in dem die Zuhörer miteinander ins Gespräch kommen können. „Wer sich bei mir ins Radio rein-klickt, braucht sich nicht allein zu fühlen.“
Persönlicher Kontakt

„Radio geht nicht nur in eine Richtung.“ Petra Mellor ist es wichtig, dass der Zuhörer Teil der Sendung sei, mitwirken und Wünsche äußern könne. In dem dazugehörigen Chat „geht es immer lustig zu“, sagt sie. In ihrem Forum „Kaffee-Klatsch“ hätten sich bereits Freundschaften gebildet, die Zeit werde gemeinsam verbracht, auch wenn derjenige am Computer zwar alleine sei, „einsam ist er nicht“.
Die Idee kam der Lünerin während ihrer Arbeit beim Internetradio „Oldieszuhause“, bei dem sie zwei Jahre lang ehrenamtlich mitwirkte. Auch dort ist das Radio ein Treffpunkt, begleitet vom Forum und dem persönlichen Kontakt.

Nachdem Petra Mellor das Radio verlassen hatte, wollte sie etwas machen, bei dem auch der Moderator am Mikro mit den Zuhörern in den Dialog treten kann. Von der Idee bis zur Verwirklichung vergingen nur weniger Tage.

Da die Tochter Informatik studiert, war es für sie ein Leichtes, die Internetseite „www.radio-witch.de“ ins Leben zu rufen. „Sie hatte es in nur einer Nacht hingekriegt“, erzählt die stolze Mutter. Und dann sei alles weiter ohne Sendestörung über die Bühne gegangen. Die für Übertragung notwendige Technik gehörte ihr bereits.
Interviews mit Stars

Petra Mellor sprach mit der Gema, der Gesellschaft zur Verwertung von Leistungsschutzrechten GVL, suchte sich einen Anbieter für das Internetradio. Nachdem alles Organisatorische und Rechtliche geklärt war, ging es los.

„Ich hätte nie gedacht, dass das so einfach funktioniert“, sagt sie. Und auch die anfallenden Kosten hielten sich im Rahmen. Geld verdienen will sie nicht. „Ich habe einen Job, das Radio ist mein Ausgleich, mehr muss nicht sein.“

Besonders Spaß machen ihr die Interviews. Von Roberto Blanco bis Angelika Milster, dem Tenor Björn Casapietra oder Chris Andrews. Es gibt kaum einen Musiker, den sie nicht um ein Interview bitten würde. Und viele hat sie bereits an ihr Mikro gekriegt. „Ich führe mit ihnen ehrliche Gespräche“, Jürgen Drews habe Kartoffeln geschält, als er mit ihr sprach und im Interview viel Privates freigelegt.

Für Reportagen nimmt sie Themen vor Ort unter die Lupe oder lädt Fachleute ein. Mit der Brambauer Apothekerin Susanne Streich sprach sie über Diabetes, mit der Süder Autorin Sabine Grimm über Bücher, sie war in der Dortmunder Mitternachtsmission. „So wie die Musik für alle Altersklassen ist, soll auch in der Sendung thematisch für alle was dabei sein.“ Petra Mellor steckt viel Herzblut in ihr Radio. Und mittwochs und sonntags geht sie von 18 bis 20 Uhr als „Minerva“ auf Sendung...


Eure
Minerva

Montag, 4. Juli 2011

Konzert "Angelika Milster"

Hallo Ihr Lieben,


Am Freitag, dem 01. Juli 2011, gastierte die Milster in der Evangelischen Kreuzkirche in Düsseldorf. Zusammen mit dem Polizeichor Düsseldorf 1958 e. V. gab sie dort ein Konzert.
Schon beim Betreten der Kirche verspürte man ein ganz besonderes Flair. Durch die herrlichen, farbigen Ornamentfenster spiegelte sich das Licht im Kirchenschiff wider. Nach und nach füllte sich die Kirche mit erwartungsvollen Besuchern.
Dann endlich war es so weit. Der Polizeichor betrat die Bühne und sang Popsongs und Heimatlieder.
Die Spannung stieg stetig. Der Höhepunkt erschien. Angelika Milster betrat die Bühne. Sie strahlte Schönheit und Eleganz aus, wie eine Diva. Über das lange schwarze Abendkleid hatte sie einen weißen, langen Abendmantel geworfen. Auf dem Revers wirkte eine schwarze Seidenrose. Das Charisma der Künstlerin ging auf die Anwesenden über, und ein gewaltiger Applaus flammte auf. Die Milster nahm diesen gern entgegen und wirkte völlig gelöst. Lachend begrüßte sie das Publikum und lockerte die Stimmung immer wieder durch ihren gekonnten Witz auf. So erzählte sie zum Beispiel, dass sie ein Reporter fragte, warum sie so selten auf dem roten Teppich zu sehen sei. Angelika Milster antwortete darauf schmunzelnd, den hätte sie bereits vor zwanzig Jahren abgelaufen.


Künstlerisch brillierte sie, in Begleitung von ihrem Pianisten Jürgen Grimm, mit Liedern, wie: „Ave Maria“, „Gold aus den Sternen“ aus dem Musical „Mozart“, „Somewhere  over the rainbow“, dem „Kyrie“ und natürlich auch das für die Milster so bekannte Lied der herunter gekommenen Glamour-Katze Grizabella aus dem Musical Cats von Sir Andrew Lloyd Webber „Erinnerungen“.

Der Applaus wollte kein Ende nehmen. Nachdem sie ihr Repertoire beendet hatte, musste sie noch zwei Zugaben geben; darunter das Lied der Evita Peron „Don`t cry for me, Argentinia“. 

Mehrmals bedankte Angelika Milster sich bei ihrem bezauberten Publikum und verließ mit reichlich bunten Blumen versehen die Bühne.
Jeder Milster-Fan kam an diesem Abend voll auf seine Kosten und wird ihn sicherlich nie vergessen.
Angelika Milster ist eben „die Milster“.
Erwähnenswert ist, dass das Event hervorragend von der Konzertagentur „Muhsik“ organisiert und präsentiert worden ist.